Blutlinien Kampagne

Einleitung

Regnum Solis hat mittlerweile einen sehr komplexen Hintergrund. Damit Plotstränge nicht versanden, weil die beteiligten Personen ja auch ein reales Leben führen und sich verständlicher Weise nicht alles merken können, was in einem Spiel passiert, werden im Folgenden „allgemein“ bekannte Informationen aufgelistet. Mit „allgemein“ ist gemeint, dass jemand, der mit der regulären Spieler_innengruppe Kontakt hat und nicht völlig blind, taub, doof und/oder schwer verdächtig ist, sich aus den Nebensätzen und aus direkten Fragen alle der folgenden Informationen zusammenreimen kann. D.h. ja, man darf auch die Events durchlesen, auf denen man nicht war. Es mag sein, dass euch das eine oder andere Detail entgangen wäre, aber ein möglicherweise etwas zu ausführliches Grundgerüst ist besser als fehlendes „Allgemeinwissen“. Sollte etwas dabei sein, das euer Charakter definitiv nicht erfahren hätte, versucht bitte einfach, es zu ignorieren. Natürlich kann es auch sein, dass die SL etwas verdreht, nicht bemerkt, vergisst… Schreibt uns in diesem Fall gerne an und wir werden den Text entsprechend adaptieren!




BLUTLINIEN I

Provinz: Lovenia / südlich von Strima in Stara Voca


Beim Lichtfest in Stara Voca, zu dem seit Langem das erste Mal Gäste aus anderen Welten ins Land geladen waren, begann eine Bestie aus ihrem Gefängnis
auszubrechen. Zeitgleich öffnete sich ein Portal auf den Feldern von Rajusha, Massen an Bestien stürmten daraus hervor, um vereinzelten Splittergruppen das Vordringen nach Stara Voca zu ermöglichen. Star Voca wurde belagert, aber gehalten. Die Bestie konnte ausbrechen und fliehen, das Objekt, das sie bei sich trug, wurde allerdings durch Corris, einem ausländischen Selune Priester, der sich selbst opferte, vernichtet. Es wurde eine alte Geschichte von einem Dhana (Meistermagier) Kurush und seinem Schüler Hassan entdeckt – es wird vermutet, dass Hassan zur Spiegelbestie wurde.




SPIEGELBILDER I

Provinz: Lovenia / Versammlung in der Hauptstadt Sera’ki‘manda

Ein Jahr ist vergangen. Das Militär hat viele der noch herumstreichenden Bestien niedergestreckt, es wurden 300 zusätzliche Venatoren nach Lovenia beordert und
alles was durch das Portal in Rajusha kam, zu Tode gehetzt. Einige Bestien scheinen sich tarnen zu können, manche sogar unter den Menschen, von der Bestie von Stara Voca fehlt jede Spur. Nur Andeutungen und eigenartige Ereignisse aus Berichten geben Hinweise auf mögliche Routen. Zwei neue Krankheiten verbreiten sich – die schwarze Wut und die Spiegelpest. Die Spiegelbestie ist vermutlich nicht alleine unterwegs.




DER FEIND IM NEBEL

Provinz: Lovenia / Ravenni / nahe Ravenna Roca (30 km südlich in einem Ordenshaus)

Ein weiteres Jahr zog ins Land. In den Bergen südlich von Ravenni wurde ein Alchemielabor gefunden, dunkle Experimente zur Optimierung von Körpern, teilweise auch Konstrukte mit tierischen Körperteilen, wurden scheinbar durchgeführt. Tiefer darunter dürfte eine alte Kultstätte der Nagaphala der Bestie Baralesh gewesen zu sein, welche die Bestien aufgebrochen und geschändet haben. Dann wurde das Labor verlassen, die wichtigsten Utensilien
wurden nicht zurückgelassen sondern offenbar mitgenommen. An den Ausläufen der Berge werden immer wieder Wesen gesichtet, die scheinbar Ursprünge in diesem oder einem vergleichbaren Labor gehabt haben. Ab und an werden sie von Spiegelkorrumpierten begleitet. In den wilden Landen werden die Orks unruhiger, sie greifen Plantagen und vereinzelte Ansiedlungen an. Ravenni wird abgeriegelt und an jeder Reisestraße finden Kontrollen statt. Doch auch im Rest von Lovenia passieren unheimliche Dinge, es sind sicher noch nicht alle Bestien von Rajusha gefunden und erlegt; in den Bergen nördlich von Dunia wurden ebenfalls Spiegelkorrumpierte gesichtet, allerdings nur vereinzelt und ziellos.




DER MARSCHBEFEHL

Provinz: Lovenia / Ravenni / nahe Ravenna Roca (30 km südlich in einem Ordenshaus)

1,5 Monate später, gute 2 Jahre nach der Schlacht von Rajusha und den Vorfällen in Stara Voca. Einige Mitglieder des Sonderkommandos um die „Spiegelbestie“ haben sich in einem Ordenshaus südlich von Ravenna Roca in Lovenia versammelt. (Warum eigentlich: Bericht-Austausch, da ja ein paar Truppen diversen Hinweisen nachgegangen ist; Ravenna Roca ist der logische Sammelpunkt der nahe diesen Hinweisen liegt und die notwendige Infrastruktur bietet.) Zu Besuch kam die Nagash-Alay des Ordens, Legat Tahira Bahadir (Elisabeth Schwaiger), in Begleitung ihres Adjutanten, eines Dana Ras-Alay (Jogi Lindmaier), dessen Namen ungenannt blieb. Scheinbar hatte die Anwesenheit der hochrangigen Offizierin folgende Gründe: Erstens überstellte sie Fazil Zeki, den Herold der 9. Legion, einen Spezialisten in Informationsweitergabe, dem Sonderkommando. Zweitens sprach sie mit den meisten der Anwesenden über deren Sicht auf das Sonderkommando und die weiteren Pläne des Kommandos, schien also die Effizienz des Kommandos zu überprüfen und gleichzeitig Hilfestellung anzubieten.

Eine spiegelnde Kreatur

In Begleitung der Nagash-Alay kamen auch die Feldscherin Skajara Akilah bint Basam und die Schweigende Schwester Kilare Perussa. Sie brachten den konservierten Leichnam einer menschenähnlichen Kreatur mit spiegelnden Elementen – offensichtliche Anzeichen der Korruption. Die schweigende Schwester war Augenzeugin des Kampfes gegen diese Kreatur gewesen, welche offenbar einige Chimären (Tier-Mensch-Mischwesen) befehligte und mit ihnen im Schlepptau schon einige Dörfer angegriffen und entvölkert hatte, bevor sie beim Haus des Heils unter schweren Verlusten endlich getötet werden konnte. Doktor Dominus Fugilus Vigilius Demaro (Ratmar Reisenberger) und Alinda Pallux (Babsi Häusler), beide vom medizinischen Corps und somit Experten auf dem Gebiet der Korruption, sezierten mit Hilfe der Skajara den Leichnam. Auf den Spiegelscherben wurde Magie entdeckt. Sie wurden entfernt und asserviert, um vom Orden eingehender untersucht zu werden. Die ansonsten menschlichen Überreste der Kreatur wurden bestattet. Im Magen der Kreatur wurden Leichenteile gefunden.

Entdeckung der Akay

Die Akay haben in den Bergen (östlich von Sinha und Mahasa) ein verlassenes Alchemielabor gefunden, das sich über einem Baralesh-Schrein befand. Baralesh ist entweder eine niedere Bestie, die gegen Magie und Wunder immun ist, oder eine höhere Bestie, die jene verführt, die sich gering geschätzt fühlen. Sein Banner wurde scheinbar sowohl bei dem Portal bei Rajisha, als auch bei Stara Voca (Lichtfest) gesehen. Die Akay haben beim Vordringen in Schrein und Labor gegen Chimären gekämpft. Der transportable Inhalt des Alchemielabors wurde offenbar Richtung Norden gebracht. In den Höhlen im Norden von Sundar treffen die Akay auf Korrumpierte, die Spuren der Spiegelbestie aufweisen.

Eine neue Struktur

Ras-Alay Ashoka (Edo Rečica), der Kommandant des Sonderkommandos, führte eine neue Struktur der Gruppe ein. Nach Vorbild der Strahlen (Zuständigkeitsbereiche) und Sicheln (kleine Einsatztruppen) der Akay teilte er das Sonderkommando mit Hilfe der Sprecherin der Akay-Sichel (Martina Kühmayer) in folgende Bereiche ein: Kampf (Nah- wie Fernkämpfer), Wirker (Magier wie Priester) und Unterstützer (alle, die nicht in eine der beiden anderen Kategorien fallen). Sprecher für den Kampf ist die Ras-Alay Argenitor (Caroline Geher) – Vertreter: Adaan Tamonsah Vel’Aiur (André Winkler) für die Wirker die Sacrificula Asha Tramin (Hanni Schopfhauser) – Vertreter Dominus Vigilius DeMaro (Ratmar Reisenberger) und für die Unterstützer Arlind Pallux (Babsi Häusler) – Vertreterin Sapiencia (Leiterin einer Gruppe schweigender Schwestern) Ailyah (Edeltraut Schweiger)
Hernach wurden Dreiereinsatzgruppen aus diesen Sicheln gebildet, mit einem Vertreter/einer Vertreterin aus jedem Bereich. Diese Gruppen müssen, je nach Zusammenstellung der Personen auf den einzelnen Einsätzen, jeweils vor Ort eventuell ergänzt oder neu gebildet werden. Um eine Verwechslung der neu formierten Kampfeinheiten mit jenen der Akay zu vermeiden und eine stärkere Identifikation mit dem Haus Bahadir zu gewährleisten, wurde noch vor der Abreise in Absprache mit dem Oberkommando & den Akay die Nomenklatur geändert. Statt „Strahl“ (Akay/Mond) wird ab sofort der Begriff „KLAUE“ (Bahadir/Löwe) verwendet, anstelle „Sichel“ (Akay/Mond) wird der Terminus „PRANKE“ (Bahadir/Löwe) etabliert. Das heißt, jede Pranke (Einsatzgruppe) wird aus Personen zusammengesetzt, die den verschiedenen Klauen (Kämpfer, Wirker und Unterstützer) angehören.

Recherche zu Hassans Tagebuch

Porterlehrling und Händlerin Irit Merav Kaytall (Karin Fenböck) befasste sich die letzten Monate ausführlich mit der Runenmagie, da diese in Hassans Tagebuch erwähnt wurde. (Aus Hassan entstand den Vermutungen nach die Spiegelbestie). Details können eingeholt werden, Quintessenz ist: Wer Zeichen entdeckt, die er nicht deuten kann: nicht damit hantieren und melden.

Pläne des Kommandos

Der Kommandant schickte die anwesenden Mitglieder innerhalb ihrer Strahlen zur Besprechung der Informationslage und des weiteren Vorgehens. Hernach setzte er sich mit den Sprechern der einzelnen Gruppen zusammen und es wurde Folgendes entschieden: Eine möglichst große Einsatztruppe wird die Augenzeugin der schweigenden Schwestern in den Norden zum Haus des Heils begleiten, um den Ort des Kampfes gegen das spiegelnde Wesen genauer zu untersuchen. Eine weitere Idee wurde erneut besprochen: Der Orden ist im Besitz eines Artefaktes, das vielleicht eine Verbindung zur Spiegelbestie herstellen kann, um sie zu aufzuspüren. Es wurde jedoch davon abgesehen, das auszunutzen, da man die Bestie nicht unnötig darauf aufmerksam machen möchte, bevor man sich im Klaren darüber ist, was man sich von der Aktion Positives verspricht.

 




BLUTLINIEN II – KENNE DEINEN FEIND

Provinz: Lovenia / Ravenni / nahe Ravenna Roca (30 km südlich in einem Ordenshaus)

1,5 Monate später, gute 2 Jahre nach der Schlacht von Rajusha und den Vorfällen in Stara Voca.

Nachdem Heilerin Kilare aus dem Dorf Selanim (4 Wochen nördlich von Chataan)  Überfällen auf ihr Heilerhaus und mehreren Höfe meldete und auch von der Bastion Adhara weiter nördlich berichtet wurde, dass eigenartige Kreaturen aus den noch verschneiten Bergen kamen, brach der Trupp in diese Richtung auf, um die Spur zu verfolgen und nicht nur die Handlanger, sondern auch die Spiegelbestie selbst zu jagen. Vor Ort, am Fuße des westlichen Grenzgebirges von Ravenni, kehrte der Trupp in die Raststation „Zum gebrochenen Stab“ ein, um ein letztes Mal zu nächtigen, ehe die Suche nach dem Ursprung der Kreaturen sie in die Berge führen sollte. Noch am selben Abend erkannten sie, dass sie in einer Falle waren, eine Bestie hatte nur auf sie gewartet und sich den ganzen Winter über auf diese Begegnung vorbereitet; die Jäger der Spiegelbestie sollten sterben. Die Bestie vollendete das Ritual einer gigantischen Kuppel, um den spezialisierten Einsatztrupp von jeglicher Versorgung abzuschneiden. Die Bestie verfügte über eine Heerschar an Gefolge, teilweise Korrumpierte, teilweise erschaffene Konstrukte, geformt aus den Unwilligen, die lieber starben und ihre Lieben sterben sahen, als sich ihr anzuschließen. Welle um Welle brandeten die ehemaligen Bewohner von kleinen Bergdörfern, Höfen und Siedlungen gegen die Gesandten von Licht und Feuer. Spätere Zählungen ergaben über 600 Seelen, die dem winterlichen Beutezug der nekromantischen Bestie zum Opfer gefallen waren und später, im Versuch die Gesandten auszulöschen, ihr Blut auf den Wiesen der Raststation ließen. Die nekromantische Bestie gab an, sich gegen die Spiegelbestie, die Bestie von Rajusha, stellen zu wollen, doch die Gesandten bekämpften Korrumpierten um Korrumpierten und Carnifex um Carnifex, die sie ihnen entgegenstellten. Ein Soldat schloss sich in seiner Verzweiflung und seinem Wunsch zu helfen Obscuritas an, kämpfte aber bis zuletzt auf der Seite der Gesandten, erst als er entwaffnet werden sollte, als jeder Kampf vorüber war, stellte er sich gegen seine Mitstreiter, da er sein Schwert nicht abgeben wollte. Noch zuvor wurde die Kuppel Punkt für Punkt destabilisiert, während die restlichen Truppen die Stellung hielten. Die nekromantische Bestie erkannte die Wendung, zog sich in den Wald zurück und wurde seither nicht mehr gesichtet, obwohl der Wald später von Truppen gründlich durchsucht wurde. Als die Kuppel brach, erkannten die Gesandten, dass die Heilerin Kilare von Beginn an nicht Herrin über ihren Körper gewesen und von einer anderen Bestie besessen war, die sich von den hunderten Seelen aus dem Gebirge ernährt und diese auch noch bei sich gesammelt hatte. Die Seelensammlerin schaffte es, sich noch ein letztes Mal zu stärken, durch Seelen bei denen sie während der Behandlungen als Heilerin Anker gesetzt hatte, dann wurde sie von den Gesandten vernichtet. Durch die Vernichtung der Seelensammlerin wurden alle unschuldigen Seelen der Bergbewohnerinnen und -bewohner freigesetzt und konnten im Licht aufgehen. Am Ende war nur noch eines zu tun: die Wirtsleute der Raststation „Zum zerbrochenen Stab“ waren korrumpiert worden, aus dem besten Willen ihre Familie zu schützen, sie wussten von der Falle, in die die nekromantische Bestie die Gesandten geführt hatte und hatten das Spiel mitgespielt, um am Ende wieder mit ihrer Familie vereint zu werden.

Ras-Alay Ashoka Amit Vinajac Bahadir tat eben dies, er führte die Familie durch einen Urteilsspruch am Abend des 7. Tages im Blumenmond des Jahres 517AA durch sein Schwert wieder zusammen. Alle Ehre dem Licht!




IM SCHATTEN DER JAGD

Provinz: Lovenia / Ravenni / am südlichsten Portal von Ravenni nach Dunia

6 Monate später, knappe 3 Jahre nach der Schlacht von Rajusha und den Vorfällen in Stara Voca.

Zurück nahe Ravenna Roca, rief Ras-Alay Cascaya Argentior nach den Stämmen der Nomaden im Barbaricum, drei Stämme schickten Vertreter und berichteten von ihren Erfahrungen, von den unruhigen Orks – ausgelöst durch Kreaturen, die aus dem Gebirge gekommen waren – , von der langen Dürre und sonstigen Vorkommnissen, die nicht direkt mit der Jagd zu tun hatten. Die drei Stämme zeigten sich nicht immer einig, waren jedoch sehr daran
interessiert, die Verbindung aufrecht zu halten. Ras-Alay Ashoka Amit Vinajac Bahadir schickte schließlich den Venator Ras-Alay Adaan Tamonash Vel‘Aiur in die wilden Lande um Kontakt mit den frei lebenden Stämmen der Orks aufzunehmen, diese zu beruhigen und mögliche Warnposten einzurichten, sollten sich noch Kreaturen blicken lassen oder die Spuren der Spiegelbestie auftauchen.




DER WEG DER AKAY

Provinz: Lovenia / Simasetra / Das Gebirge im äußersten Osten von Simasetra

Akay Wandercon – Nur persönliche Berichte der Akay.




LICHTFEST 518/519

Provinz: Lovenia / Dunia / Am südlichen Fuße des Dukash Gebirges im Dorf Tira (60km NW von Pashodia)

5 Jahre nach der Schlacht von Rajusha und den Vorfällen in Stara Voca

Pen and Paper Ausspielung zur Weiterentwicklung der Kampagne. – Nur Charaktere aus der Bevölkerung.




BLUTLINIEN III – TRÄUME AUS FLEISCH UND BLUT

Provinz: Lovenia / Dunia / Ein Hain in der Kanpure Ebene, an den südlichen Ausläufern des Kemar Gebirges, im Norden Dunias

7 Monate später, 3,5 Jahre nach der Schlacht von Rajusha und den Vorfällen in Stara Voca

Auch wenn die Spiegelbestie selbst noch nicht in greifbarer Nähe ist, konnte einer ihrer wichtigsten Verbündeten in einem kleinen Hain am Fuße des Gebirges im Norden Dunias gestellt werden. Ein Labor wurde in einem alten Gehöft ausgekundschaftet, welches an das verlassene Labor in Ravenni erinnerte. Bewacht wurde es von misshandelten und transformierten Dienern, deren Fleisch nach dem Willen eines kranken Geistes geformt wurde. Das Gebiet wurde von Truppen der 9. Legion Bahadir aus der Bastion Khunaga, bei Sundar, gesichert. Keine der verdorbenen Seelen sollte das Gebiet um den Hain und das angrenzende Gebiet genannt Kanpure verlassen. Schweres Belagerungsgerät tauchte vor Kurzem den kleinen, beschaulichen Hain in feurigen Regen. Doch welch dunkle Macht die wenigen Bäume auch immer heimgesucht hatte, schützte den kleinen Flecken Erde. Es wurde versucht, das Wäldchen auszuräuchern, doch schienen die schwarzen, beißenden Schwaden einfach daran zu branden und zu beiden Seiten vorbeizuziehen. Schließlich beschlossen die Kommandanten vor Ort, diesen Schandfleck zu stürmen. Doch der Hain verschlang die tapferen Männer und Frauen unter dem Banner des Löwen. Wer auch immer dort hauste, schaffte es, sie zu sich zu bekehren oder nutzte ihre Körper, um neue Wesen zu erschaffen, die seinen Träumen aus Fleisch und Blut entsprungen waren. Der Einsatztrupp unter dem Kommando von Ashoka Amit Bahadir erreichte den Ort einige Wochen nach den Nachrichten, unterstützte die wenig verbleibenden Truppen vor Ort und errichtete die zerstörte Befestigung, während die regulären Truppen weiter den Belagerungsring um die Stadt aufrechterhielt. Das Labor, welches durch Runenmagie gesichert war, wurde geöffnet und durchsucht, es entsprach eher einer Fleisch-Werkstatt: Körperteile von zahlreichen Personen sowie Konstrukte und Werkzeuge aus diesen wurden dort gefunden. Eine Person war immer noch gefangen und wurde von der Magie am Leben erhalten, die wohl üblicherweise der Bestie half, ihre abartige Fantasie in Fleisch zu formen. Die Legaten erkundeten den Hain und schafften es schon am nächsten Tag die Bestie, bis dahin Medicus genannt, zu stellen und zu vernichten. Diese Bestie hatte sich auf ihren Tod vorbereitet und so war ihr Ableben nur der Beginn eines vorbereiteten Rituals, das ihre hüllenlose Seele in den Norden schicken sollte. Innerhalb eines Tages schafften es die Legaten, die Untoten zu bekämpfen, die Diener auszuschalten und schließlich auch das Ritual zu stoppen und somit die Bestie endgültig zu vernichten. Den Versuch, das Ritual aufzuhalten, bezahlte Ras-Alay Ashoka Amit Vinajac Bahadir mit seinem Leben, zusammen mit einigen Soldaten der 9. Legion Bahadir, die die Legaten unterstützten. Der aus einer anderen Welt stammende Javanalay Sikhau Margas, Dominus der Nekromantie, wandte Nekromantie an und wurde zur Untersuchung des Vorfalls durch den Orden Rakhana Vali von seinem Dienst vorerst entbunden.




UNGEWÖHNLICHE VERBÜNDETE

  • Provinz: Bracatorum (die wilden Lande) / Südliches Einzugsgebiet – Orkstämme

PnP Ausspielung – Nur persönliche Berichte von Ras-Alay Adaan Tamonash Vel‘Aiur Bahadir




REGNUM SOLIS TAVERNE: ORDENSTREFFEN IN DUNIA

PProvinz: Lovenia / Dunia / Ein Ordenshaus Nahe der Stadt Neveh, im Norden Dunias

5 Monate später, knapp 4 Jahre nach der Schlacht von Rajusha und den Vorfällen in Stara Voca

Zu Beginn der Winterzeit war der meiste Teil von Dunia gesichert, das Gebiet Ravenni galt wieder als frei. Die Spiegelbestie wurde im Kemar-Dukash Gebirge vermutet, durch die falsche Spur und die Falle vor zwei Jahren im Westen Ravennis war man seit Beginn der Jagd nicht mehr so nahe an ihr gewesen. Aus den wilden Landen reiste der zivilisierte Ork Gashur mit Begleitung an, dieser hatte Ras-Alay Adaan Tamonash Vel‘Aiur
als Fremdenführer in die wilden Lande begleitet und brachte die Kunde, dass auch in den wilden Landen nun keine Monstrositäten mehr aus den Bergen von Ravenni auftauchten. Des weiteren berichtete er über einen Stamm der menschlichen Nomaden in den wilden Landen, die erstaunlich tapfer kämpften, jedoch verdorbenes Fleisch hatten, was einige der Orks abschreckte, dieses zu fressen, als die Nomaden besiegt waren. Es wurde Kyra Mayee Leyal Akay von den Akay als neue Kommandantin im Rang einer Nagash-Alay offiziell eingesetzt, nachdem sie seit Beginn der Jagd als rechte Hand von Ras-Alay Ashoka Amit Vinajac Bahadir gedient und nach dessen Tod seine Aufgaben übernommen hatte. Der Alay Arkatos Aslan Bahadir, Teil der 7. Kompanie der 9. Legion Bahadir, hatte bei der Schlacht im Hain die Spähtrupen der 7. Kompanie kommandiert und schloss sich nun ebenfalls den Legaten an, er wurde zur neuen rechten Hand der Kommandantin, im Rang eines Ras-Alay, ernannt.




DIE GESANDTEN VON LICHT UND FEUER

Fast alle Spielercharaktere, die auf den diversen Veranstaltungen anzutreffen sind, sind Mitglied desselben Sondereinsatzkommandos der Legati Lucis et Ignis, das gegründet wurde, um die Vorkommnisse um die „Spiegelbestie“ von Stara Voca aufzuklären. Das Mandat des Kommandanten hat Ras-Alay Ashoka Amit Vinajac Bahadir (Edos Charakter) erhalten.

Was bedeutet das?

In Regnum Solis gibt es seit einer Weile einen Orden, der sich „Legati Lucis et Ignis“ (der Orden der Abgesandten von Licht und Feuer) nennt. Der Orden durchlief einige Wandlungen. In seiner heutigen Form kümmert er sich hauptsächlich um Folgendes:
• Aufklärung und Informationssammlung
• Diplomatischer Corps
• Kommando der Kolonien
• Sondereinsatzkommandos
Der Orden selbst folgt einer klar definierten, militärisch-hierarchischen Struktur.

 

Die Sondereinsatzkommandos jedoch werden aus vielen verschiedenen Bereichen zusammengestellt, um sich eines bestimmten Problems anzunehmen, für
dessen Lösung man nicht das normale Heer einsetzen möchte, weil man sich von einem kleinen, spezialisierten (oft unkonventionellen) Einsatzteam bessere
Erfolgschancen verspricht.

Üblicherweise erfolgt die Zusammenstellung eines Sonderkommandos in drei Schritten:

1.) Ernennung eines verantwortlichen Kommandanten und Übertragung des Mandats
2.) Zusammenstellung des Trupps, Versetzung der notwendigen Spezialisten aus herkömmlichen (meist sehr verschiedenen) Einheiten in den Orden
3.) Interne Strukturierung durch den Kommandanten der Einheit.

Die verschiedenen Ränge der einzelnen Mitglieder des Sonderkommandos behalten selbstverständlich weiterhin ihre Gültigkeit (eine Alay bleibt eine Alay). Da im
Orden aber oft Kommandostrukturen aufeinandertreffen, die sonst nichts miteinander zu tun hätten – Händler mit Soldaten, Soldaten der Machaerophori (Heer)
mit Venatoren (Bestienjäger) etc. – wird keine den Rängen entsprechende, Kommandostruktur vorgegeben. Es käme sonst zu verwirrenden Auseinandersetzung
über Zuständigkeit (hat der Ras-Alay der Machaerophori oder die Ras-Alay der Venatores jetzt das Sagen?)

Stattdessen entwirft der Kommandant des Sonderkommandos den Bedürfnissen des Kommandos entsprechend eine eigene Struktur. Ernennt
er z.B. eine taktische Führerin, so hat diese Frau innerhalb des Kommandos im Kampf die Führung, auch wenn es einige andere Offiziere gäbe, die einen höheren
Rang bekleiden. Es sollte jederzeit rasch eine Befehlskette etabliert werden können, die allerdings von Situation zu Situation auch flexibel sein kann (d.h. die
Funktionen werden an die jeweilige Mission angepasst). Die Verantwortung nach außen behält aber immer der Kommandant bzw. die Kommandantin. Damit bleibt ihm/ihr auch die Oberbefehlsgewalt.

Gibt es Bereiche oder Situationen, in denen vom Kommandanten keine gesonderte Struktur vorgegeben wird, so gilt die Expertenregel: die jeweils hochrangige Person übernimmt ihr Spezialgebiet (die Händlerin in Händlerdingen, der Diplomat in diplomatischen Diskussionen, die Kämpferin im Kampf). Dafür ist es notwendig, dass die einzelnen Mitglieder sich untereinander, ihre Funktionen betreffend, bekanntmachen.

 




Etikette

Gesellschaft und die Hierarchie

Der Klerus, Das Militär und der Adel

Es gibt zwei Ebenen der Hierarchie in Regnum Solis. Die erste und umfassendere Ebene besteht aus dem Klerus, dem Militär und den Adeligen. Diese drei Bereiche sind kaum voneinander zu unterscheiden und gehen fließend ineinander über. Da Regnum Solis eine Theokratie ist, ist beinahe jeder Adelstitel und jeder höhere Militärrang mit priesterlichen Weihen verbunden. Diese Personen sollten dasselbe Idealbild verkörpern: den Wohlstand ihrer Untergebenen über den eigenen zu stellen, bescheiden in den persönlichen Wünschen zu sein und ihrer Verantwortung dem Volk, dem Reich und dem Licht gegenüber gerecht zu werden.
Es gilt als unpassend, Reichtum und Wohlstand zur Schau zu stellen, da Häuser des Heils, Waisenhäuser und die Gemeinschaft des Lichts oder die Gemeinschaft der Sonne dieses Geld sicher sinnvoller für die Gesellschaft einsetzten können. Natürlich können Embleme, Abzeichen, u.ä. aus Edelmetall oder edelsteinbesetzt getragen werden. Es geht hierbei vor allem um die innere Einstellung. Sollte diese in Zweifel gezogen werden und die Kirche der Meinung sein, dass die Person die Ideale verrät, zieht das nicht selten den Verlust ihrer Stellung nach sich.

Die Handelsgilde

Die Handelsgilde umfasst fast das ganze Reich, vom niedersten Bauern bis zum reichsten Gildenmeister muss jeder Gewerbetreibende der Handelsgilde angehören. Sie gilt als zweite Hierarchie in Regnum Solis und während der Klerus, das Militär und der Adel sich um die Geschicke und die Sicherheit des Landes, sowie den Krieg gegen die Dunkelheit kümmern, prägt die Handelsgilde den Alltag der Bürger. Die Regeln in der Gilde sind bei weitem weniger streng als die der Kirche. Alles in allem ist die Handelsgilde ein Steuer- und Umverteilungsnetzwerk, das sowohl dafür sorgt, dass die Regierung ihre Steuern bekommt, als sich auch um das soziale Netz im Land kümmert. Händler tragen im Gegensatz zum Klerus oder Adel sehr gerne ihren Reichtum nach außen und schätzen auffallende Gewänder und teures Kleinod. Die Handelsgilde besteht aus diversen Handelshäusern, die dem Adel Untertan sind. So ergeben sich auf dieser Ebene oft Schnittstellen. Sehr hoch gestellte Händler, die viel mit Adeligen in Kontakt stehen, pflegen sich aus Respekt diesen und der Kirche gegenüber manchmal auch in hochwertige, aber schlichte Kleidung zu hüllen.

Soziale Stellung

Natürlich hat jedes höhere Haus eine Vielzahl an Bediensteten, jedoch in einer deutlich anderen Ausprägung als in anderen Welten. Mit Eintritt in das Erwachsenenalter zum 15. Geburtstag wird einem die nötige Eigenverantwortung zugesprochen, dies bedeutet auch, sich nachschenken zu können oder einfache Tätigkeiten eigenständig zu erledigen. Leibdiener, die selbst einfachste Aufgaben übernehmen, lassen einen Erwachsenen im Land gebrechlich oder faul wirken. Ein Diener würde nie auf die Idee kommen, einen leeren Becher nachzufüllen, da dies nicht seine Aufgabe ist und als Bevormundung gelten würde. Durchaus üblich wäre, dass der Hausherr oder Gastgeber die Position des Mundschenks übernimmt, hier begegnet er den Gästen jedoch auf Augenhöhe und macht mit dieser Geste lediglich deutlich, dass er seinen Besitz gerne teilt.

Ebenso ein Thema, das sich von anderen Welten unterscheiden kann, ist die Einstellung gegenüber vermeintlich niederer gestellten Bürgern. Es gilt als äußerst anmaßend und kurzsichtig, sich herablassend über Bedienstete oder Bauern zu stellen, da jedem im Land bewusst ist, dass die Verteidigung des Landes zwar dem Klerus und dem Militär obliegt, deren Ernährung jedoch den vielen Bauern im Land zu verdanken ist.

Verhalten am Tisch

Auch im Alltag spiegelt sich diese Einstellung (siehe soziale Stellung), sowohl im Brauch des zweiten Tisches (siehe Bräuche), als auch in der Tatsache wider, dass Verschwendung als höchst unhöflich gilt und ein Zeichen fehlender Erziehung und Etikette ist. Gerade bei Festen oder gesellschaftlichen Anlässen, bei denen die Speisen in vielen Töpfen und Gefäßen serviert werden, damit sich jeder selbst bedienen kann, ist es ein Zeichen schlechter Sitten, auf seinem Teller Essen übrig zu lassen. Deshalb ist es üblich, sich kleine Portionen zu holen, anstatt maßlos seinen Teller zu überhäufen.

Das Sitzen am Boden (beim Essen, o.ä.) ist durchaus üblich. Hierbei wird es jedoch als unhöflich betrachtet, anderen im Raum seine nackten Fußsohlen zu zeigen.

Eine feste Regel ist, dass der erste Schluck demjenigen gebührt, der das Getränk mitgebracht hat. Diese Geste soll demjenigen, dem das Getränk gehört, sowohl die Möglichkeit geben, sich der Qualität zu versichern, als auch den anderen Gästen verdeutlichen, dass damit alles in Ordnung ist.

Begrüßung und Verabschiedung

Es gibt drei Ebenen der Begrüßung und Verabschiedung. Gemein haben sie alle, dass sie von den Worten „Alle Ehre dem Licht“ begleitet werden.

1.) Bei der formellsten und äußerst höflich Begrüßung und Verabschiedung werden die Hände vor den Oberkörper gehalten und so geformt, als würden sie eine imaginäre Kugel/Sonne halten und beschützen. Die Arme sind hierbei vor dem Körper, die Ellbogen nach außen, eine Hand bildet die obere Hälfte der Kugel, die andere die untere Hälfte. Mit dieser Geste wird anschließend eine Verbeugung angedeutet. Das Ausmaß der Verbeugung ist abhängig vom sozialen Rang des Gegenübers.

2.) Bei der im Alltag gängigsten Begrüßung, die durchaus höflich, jedoch nicht sehr formell, ist, wird schlicht eine Hand auf die Brust gelegt und ebenfalls eine Verbeugung angedeutet.

3.) Die persönlichste Begrüßung, die zwischen Freunden oder in einer Familie üblich ist, ist mit der rechten Hand den Unterarm des Gegenübers zu umfassen, Frauen legen dabei noch die zweite Hand auf das Handgelenk des Gegenübers. Hier ist der sonst übliche Gruß „Alle Ehre dem Licht“ auch eher selten, sondern wird von persönlichen Worten ersetzt, bei der Verabschiedung ist er jedoch wieder sehr üblich.

In Gesprächen

In Gesprächen sollte man alle Punkte des Kapitels „soziale Stellung“ berücksichtigen. Gespräche zu unterbrechen, oder unnötig zu schreien, gilt als äußert unhöflich. Eine Ausnahme stellen lediglich Notsituationen jeder Art dar.

Händler, die lautstark ihre Waren anpreisen, dabei aber niemanden direkt anbrüllen, fallen ebenso wenig unter diese Regel, wie Befehlshaber, die den Umständen entsprechend Anweisungen erteilen.

Beleidigungen oder scherzhafte Bemerkungen über Sol, Apricus oder dem Licht schaffen es, im Land auch eine gut gelaunte Gesellschaft verstummen zu lassen, vor allem da die meisten zumindest einen fernen Verwandten oder Bekannten haben, der in diesem Krieg sein Leben ließ. Bei Scherzen über Paktieren mit Bestien bzw. Obscuritas,  Erheben von Untoten oder Experimentieren mit diesen kann man auch schnell des Hauses verwiesen werden oder dort länger als gewünscht verweilen.

Tempel und Schreine

Tempel und Schreine sind Orte, an denen den Menschen die Möglichkeit gegeben wird, zur Ruhe zu kommen und für sich zu beten. Der Akt des Betens stellt in Regnum Solis mehr eine Meditationsform dar, um den Geist zu reinigen und zu sich selbst zu finden.

In Tempeln, die meist mit Teppichen ausgelegt sind, werden die Schuhe ausgezogen, dies ist bei Schreinen nicht nötig. Dort hingegen ist es üblich, dass eine Opferschale bereit steht, in der eine Gabe hinterlassen wird. Meist profitiert ein nahegelegenes Haus des Heils o.ä. von den Opfergaben. Diese sind sehr weit gefasst, so kann ein Bauer auch schlicht eine guten Gedanken oder einen Apfel zurücklassen, ein Händler oder Adeliger Geld oder Ähnliches. Klar ist, dass dieses Geld nicht in die Kirche, also den Staat, sondern das soziale Netzwerk des Landes fließt.

Alkohol, Tabak und Drogen

Tabak ist die vermutlich meistverbreitete Droge in Regnum Solis. Die Herstellung diverser Sorten gilt als eigene Kunst und ist ein bedeutendes Handelsfeld. Dies ist vor allem auf die Tradition des Konsums von Wasserpfeifen zurückzuführen.

Alkohol gilt als Genuss- und Luxusgut, es ist weit verbreitet und akzeptiert. Allerdings sollte die Qualität stimmen, selbst ein Tagelöhner würde lieber sparen und sich einen guten Tropfen gönnen, ehe er Wein oder Met von minderer Qualität trinkt. Alkoholismus gilt als recht geringes Problem im Reich, vor allem auch dank des fürsorglichen Netzwerks der Gemeinschaft des Lichts und der Gemeinschaft der Sonne.

Das Ausmaß des Alkoholkonsums hält sich auch deshalb in Grenzen, da ein Verlust der Urteilsfähigkeit als große Gefahr angesehen wird, durch Obscuritas in Versuchung geführt zu werden.

Andere bewusstseinsverändernde Drogen sind verpönt und schwer zu bekommen, der Handel wird meist selbst von der Handelsgilde stark reglementiert. Über alchemistische oder medizinische Wege sind diese Güter durchaus beschaffbar.

Sklaven

Sklaverei ist in Regnum Solis ein notwendiges Übel. Sklaven sind beinahe ausschließlich Menschen, die durch Verbrechen und eigenes Handeln ihr Leben in der Gesellschaft verwirkt haben. Gewaltverbrecher wie Mörder, Räuber, oder Ähnliches werden oft in Minen, Steinbrüchen oder ähnlichen Betätigungsfeldern eingesetzt. Verbrecher, denen man keine Gewalttaten nachsagen kann, arbeiten auch für Händler, Handwerker oder Bauern. Eine wesentlich seltenere Form der Sklaverei ist die Schuldsklaverei. Hierbei handelt es sich um Männer und Frauen, die außer Stande sind, ihre Schulden auch in ferner Zukunft zu begleichen. Personen in Schuldsklaverei haben häufig eine Chance, sich nach einer längeren Zeit zu rehabilitieren und in die Gesellschaft zurückzukehren. Es sollte klar gestellt sein, dass die Verbrechen dieser Menschen nie etwas mit der Dunkelheit oder einem Pakt mit Obscuritas zu tun hatten, ansonsten würden sie ausnahmslos mit dem Tod bestraft werden.




Das Who is Who

FunktionTitelNameSpielerIn 
Venator / Porter (Sensus)Ras-AlayAdaan Tamonash Vel‘Aiur
Padari der Tiera
Andre W.
HeilerinSapiencia der Schweigenden SchwesternAilyahEdeltraud Sch.
KriegerinSkayaraAkilah bint BasamChristina W.
VenatorAlayAlan-Harmon ben IsaStefan L.
HeilerinSikhau der Schweigenden SchwesternAmicaSabine N.
Alchimistin d. medizin. CorpsArlind PalluxBabsi H.abberufen zu anderen Aufgaben derzeit nicht Teil der Spezialeinheit
KriegerSkayarusArslanWerner F.
Geheim(?)agent aus dem BarbaricumSkayarusArvidTom H.
Opfer-PriesterinSacrificulaAsha TraminHanni Sch.
Schreiberin & DiplomatinLegataAshaya Seribanu, Bahena desSandra P.
ehem. Leiter der SondereinheitRas-AlayAshoka Amit Vinajac BahadirEdo R.verstorben auf Blutlinien III
Nekromant (einer der 12)DhanaAsor HissarTom H.
KriegerinSkayaraAzadeh AnsariMelanie W.
HändlerBarnabas MareshFabian P.
Geheim(?)agent aus dem BarbaricumSkayarusBatuWuli P.
Militär. Führung Ras-AlayCascaya ArgentiorCaro G.abberufen zu anderen Aufgaben derzeit nicht Teil der Spezialeinheit
AlchemistAlayChemin al EstherTamo F.
Ex-Schreiberin f. Kadirs BotenElenya KamarSandra P.
Akay-MagierEs’Anthar Lyyen Sahir AkayAndi L.
Adjutant von Cascaya ArgentiorAlayFaris Khay’tallMarkus B.abberufen zu anderen Aufgaben derzeit nicht Teil der Spezialeinheit
HeroldFazil Zeki Jakob S.
HändlerHadi LalibelaPhilipp St.
Tuchhändlerin & PorterlehrlingIrit Merav Kay‘tallKarin F.
Feldscher & DiplomatLegatusJeshua Shayan, Padari der Consiliatos LucisFabian P.
fremdländ. GastKari‘marSonja T.
HeilerinNovizin Kilare PerussaClaudia Sch.
Kommandantin der SondereinheitAkay (Ras-Alay)Kyra Mayee Leyal AkayMartina K.
PorterlehrlingLexa Junah Shi‘saiKatja B.
fremdländ. GastLianus DowenGünter W.
Akay-JägerinMaissa Sayad AkayHoschi K.
Dominus der NekromantieJavan-AlayMargas, Sikhau der SelenaAndreas D.schwebendes Verfahren
Bestien-GelehrteSkayaraNajeeya el-MahdaviTina W.
Schreiberin f. Kadirs BotenNedraSigi A.
Diener von Ashoka AmitRadjesch DaliPaul P.
HändlerinRansiha MareshSandra P.
Wissens(unter)offizier:Ras-SkayarusRashidaridjan BahadirReini K.
Lehrling des HändlersRashtullMartin B.
Lehrling des HändlersRashtullaAndrea K.
MedicusAlayRavif Benujarav, Padari der MyaAndreas D.
Quirin-/Nerus-PriesterAlay LegatusRiquin NuresJogi L.
NovizinJavan-AlaySarangerel Hardash,
Padari der Sikhau
Elisabeth Sch.
HeilerinNovizin der schweigenden SchwesternShamraSabine Sp.
MeisterporterinShirina Verma Desai Andrea K.
Akay-KriegerTol‘gan Jasur AkayMartin B.
Magier d. medizin. CorpsDominusVigilius DeMaroRatmar R.abberufen zu anderen Aufgaben derzeit nicht Teil der Spezialeinheit
TempelwacheYussuf Wahid RezaPhilipp St.



 

Religion und Glaube

Es gibt eine klassische Dualität: Sol vs. Obscuritas. Sol ist das Gute, Obscuritas das Böse. Beide haben unter sich einen Haufen Verbündete (Goldene auf Sols Seite, Bestien auf Obscuritas Seite). Das Böse kann kein Leben schaffen, muss also bereits bestehendes Leben korrumpieren, um Zuwachs zu bekommen. Das Böse greift aktiv in das Land ein. Ein Pakt mit dem Bösen muss aktiv geschlossen werden, aber das Böse ist gut im Täuschen, Tarnen etc. Der Krieg zwischen den Völkern Sols und den Bestien ist im Grunde genommen Schadensbegrenzung: man versucht, alles so weit unter Kontrolle zu halten, dass Sol selbst von seinem kosmischen Streit mit Obscuritas (von dem wir zum Glück nicht viel mitbekommen) nicht mal eben ein Päuschen machen muss, um bei uns alles wieder zurechtzurücken. Das wäre fatal in dem Sinne und ist gleichzusetzen mit „Apokalypse/Ragnarok/Untergang allen bekannten Lebens/etc.“

Die Goldenen sind das, was in andren Welten wohl als „Götter“ bezeichnet wird und Regnum Solis ist gut darin, Götter anderer Welten in ihrer Vorstellung als „Goldene“ einzugliedern. Ihre bösen Widersacher auf fremden Welten werden ebenso als Bestien gesehen. Eine kurze Auflistung der Goldenen findet ihr ein wenig später. Es gibt auch noch vereinzelte Abwandlungen dieses Glaubenssystems, Naturreligionen und das was auch immer die Orks tun, aber vorherrschend ist der Sol-Glaube.

Sol oder seine Wächterin wird nie zu einem Priestercharakter reden, avatarmäßig erscheinen, oder aktiv in die derzeitigen Vorgänge eingreifen. Wer Stimmen hört, hat entweder einen realen Gesprächspartner, ernste Probleme, Langeweile und Vorstellungskraft oder die Aufmerksamkeit von Obscuritas. Gebete sind mehr eine Form der Meditation und durch die Wunder wirkt natürlich Sols Aspekt und Macht (weil er ja existent ist), aber d.h. nicht, dass Sol zu diesem Moment da ist und den Priester mit spezieller Aufmerksamkeit beehrt.




Allgemein Bildung

Einleitung

Regnum Solis hat mittlerweile einen sehr komplexen Hintergrund. Da beteiligte Personen auch ein reales Leben haben, fassen wir hier die wichtigsten Infos
zum Thema „Allgemeinbildung“ zusammen. Ausführlichere Infos finden sich auf dieser Seite. Bei zu umfangreichen Themen (wie Orden und Gilden) haben wir die für die derzeitige Kampagne relevanten oder involvierten angeführt und auch bei der Bezeichnung die gewählt, die der normale Bürger am ehesten verwenden wird. (Sofern die Fachbetitelung nicht wieder für die Kampagne Relevanz hat) Solltet ihr der Meinung sein, dass etwas dabei ist, das der Charakter definitiv nicht erfahren hätte, versucht bitte einfach, es zu ignorieren. Natürlich kann es auch sein, dass die SL etwas verdreht, nicht bemerkt, vergisst… Schreibt uns in diesem Fall gerne an und wir werden den Text entsprechend adaptieren!

Politik und Geografie.

Regnum Solis ist eine Theokratie/Wahlmonarchie; Priester sind weit verbreitet. Nicht jeder, der eine heilige Weihe hat, ist auch in der Lage Wunder zu wirken da die Weihe einfach mit vielen Ämtern und Funktionen einhergeht. Wer als Magierin oder Priester einen hohen Rang bekleidet, hat fast immer auch einen militärischen Rang (also mehr als nur einen Titel). Umgekehrt sind die meisten hohen Militärs geweiht (und haben somit auch einen priesterlichen Rang.) Für die Anrede ist üblicherweise DER Titel angebracht der für die Funktion, die die Person vorrangig ausübt, relevant ist – also der Magierrang für eine Magierin, der Priesterinnenrang
für eine Priesterin, der militärische Rang für eine militärische Funktionärin usw. Sichergehen kann man aber immer mit „Sri“ bei einem Mann und „Sria“ bei einer Frau.
Die Welt von Regnum Solis heißt Terra (gleichzusetzen mit „Erde“ für unser reales Heim), die Landmasse die wir bespielen, trägt den Namen Regnum Solis, hat viele
Provinzen und ist größentechnisch zu vergleichen mit Kanada. Die Provinz die für die Masse an Spielern relevant ist, heißt Lovenia, der Excubitor heißt Leonis
Amon Bahadir, sein Sprachrohr/seine rechte Hand ist Emon Nasir (offizieller Titel: Marsala von Sera’ki’manda = Hauptstadt von Lovenia). Geheimnisse sind ein
Ansatzpunkt für Manipulation, deswegen ist Offenheit mit Information gegenüber dem eigenen Volk ein zentraler Aspekt des Landes.




 

Die Mauer, der Norder und der Krieg

Als Apricus die Völker vereinte um sie von den Bestien zu befreien, schlug man die Bestien im Laufe der Zeit in den Norden zurück. An einer taktisch klugen Stelle wurde die „Mauer“ als Grenzwall errichtet und eingebettet in ihr als Wahrzeichen und Bollwerk, die Hauptstadt des Reiches Regnum Solis. (Das Land dahinter auch einzunehmen und zu halten wäre ineffizient gewesen, denn es ist zerklüftet und mit Höhlen und Tälern übersäht und hat nicht viele Rohstoffe zu bieten.) Im Norden versammeln sich nun Obscuritas‘ Diener, ihre Sklaven und ihr Futter. Innerhalb der Bestienstrukturen gibt es Machtkämpfe aber auch „Kultur“, soziale Gefüge u.ä. auch wenn Details darüber natürlich nicht weiter bekannt sind. Niemand, der jemals das Land jenseits der Mauer betreten hat, wird wieder auf der anderen Seite der Mauer geduldet, zu groß ist die Angst vor Korruption. Einzige Ausnahme bilden die Isara (siehe Unterpunkt „Völker“.)

An der Mauer finden nicht tägliches Gemetzel statt, vielmehr handelt es sich um einen Stellungskrieg mit intensiveren und ruhigeren Zeiten. Es gibt Phasen in denen die durch Grex (höhere Bestie, Heerführer von Obscuritas Horden) angeordneten Anstürme an der Tagesordnung sind, und welche in denen vereinzelte Bestien nach Schwachstellen suchen, neue Taktiken erproben oder aus anderen Gründen die Mauer attackieren.

Der Krieg zwischen Norden und dem Reich ist in einem beständigen Zustand der „Ruhe vor dem Sturm“ zu beschreiben. Die Bestien wurden zurückgedrängt, Regnum Solis hat sich erholt und gefestigt, die Macht die Bestien ganz auszulöschen ist nicht möglich, also beschränkt man sich darauf, sie im Zaum (und im Norden) zu halten. Apricus‘ Aufstand und sein Sieg hat im Machtgefüge der Bestien Lücken hinterlassenund und ihnen ihre damalige Stärke genommen, so
sind sie von einem überlegenen Gegner zu Partisanenkämpfern gerworden (mit Ausnahme an der Mauer, wo es noch offenen Krieg gibt).

Hierzu gibt es auf unserer Homepage eine wundervolle 4-teilige Reihe von Kurzgeschichten in denen der Dienst auf der Mauer aus vier unterschiedlichen Blickwinkeln, von vier völlig unterschiedlichen Personen plastisch beschrieben wird. (http://www.regnum-solis.at/blog/category/it/geschichten/geschichten-mauer/)




 

Die Geschichte

Es gab einen Anfang auf den wir jetzt nicht näher eingehen. Die Völker waren versklavt und unter der Herrschaft der hohen Bestie Magillium. Der erste Apricus initiierte einen Aufstand und führte seine Verbündeten erfolgreich gegen Magillium und dessen Diener und es gelang, sie in den Norden zu zwingen. Apricus erkannte, dass es notwendig war, das eroberte Land zu befestigen und auch, dass die Berge im Norden einfach zu unwirtlich waren und der Einsatz seiner Armee dort nur zu Verlusten führen würde. Also gründete er Candidus als erste Siedlung der freien Menschen auf den Ruinen einer alten Stadt. An dieser (anfangs noch fiktiven) Linie die Apricus zog, wurden Tag um Tag (Jahrzehnte um Jahrzehnte) Schlachten geschlagen, während unter Anleitung der Zwerge die Mauer errichtet wurde, die den Außenwall Candidus‘ mit einschloss. Als die Bestien erkannten, dass dieser Wall für sie ein Problem darstellen würden, und sie die Menschen nicht zurückschlagen konnten, ohne sich komplett auszudünnen, erhob Magillium mit Obscuritas‘ Hilfe die bisher Gefallenen beider Seiten und läutete damit die zweite Dunkelheit ein.

Das war der Zeitpunkt an dem die Wächterin Selena, deren Augen über die Welt wachten, sich einmischte, Sol um Hilfe anrief und damit bewirkte, dass die Goldenen geschickt wurden. Selena selbst erschien in Candidus, sowie die Goldenen, Nerus, Quirin, Mya und Tiera entlang des weißen Walls. Zusammen mit den tapferen Soldaten des Apricus schlugen sie die Bedrohung nieder und Mya lehrte die Soldaten, ihre gefallenen Brüder im Namen Sols zu segnen. Nerus rief die mächtigsten Krieger aus der Armee der Sonne und gründete die Cohors Praetoria Solis – die Garde der Sonne.

Indes war Apricus mit seiner Leibgarde aufgebrochen, um Magillium selbst zu stellen und sie trafen schließlich auf ihn und seine hohen Diener Nefas, Scelus, Diritas, Excarnifico, Vexar und Anxifer, sowie deren Bestien. Markku, ein von Sol gesegneter Freund des Apricus und erster Priester des Sol, vernichtete Nefas, ehe er von Diritas verschlungen wurde, und viele andere starben ehe Apricus sein Schwert in Magilliums Herz bohren konnte. Im selben Moment, in dem er Magillium vernichtete, erkannte Apricus jedoch, dass er und seine Verbündeten zu geschwächt waren, um den Kampf mit den verblieben Dienern Magilliums fortsetzen zu können. Erneut war es Selena, die intervenierte und Sol schickt die Hoffnung in Form von Laverna, Elyssa und Kadir. Die letzten großen Diener Magilliums, Diritas, Vexar und Anxifer, sahen das heilige Feuer und flüchteten in die Berge der Bestien.

Apricus kehrte nach Candidus zurück, die Goldenen zu Sol und die Angriffe an der Mauer nahmen ab. Es dauerte acht Generationen ehe Diritas die Macht an sich reißen und die Leere die Magillium hinterlassen hatte, füllen konnte und erst seitdem haben sich die Angriffe an der Mauer wieder zu dem entwickelt, was wir heute kennen.




 

Völker

Auch wenn sie sich vielleicht in Optik und Feinheiten der Kultur unterscheiden, zählen sie alle als Bürger von Regnum Solis und unterliegen somit denselben
Rechten und Pflichten. Es gibt (derzeit):

  • Menschen. Die sind, wie man Menschen in Fantasywelten gewohnt ist, nur dass sie in einer Welt im andauernden Kriegszustand aufwachsen, in der Wert darauf gelegt wird, dass sie a) die erste Verteidigungslinie bilden, bis das Militär eintrifft – also möglichst wehrfähig sind und sich im Fall des Falles auch wehren b) mindestens eine Bildung erhalten, die unserem Volksschulniveau entspricht und in der c) darauf geachtet wird, dass das Volk informiert ist (denn Unwissenheit ist Ohnmacht und öffnet der Korruption Tür und Tor). • Elfen. Sie sind oft noch Zeitzeugen der Ära der Dunkelheit (der Zeit, als die Bestien die Herrschaft über Regnum Solis hatten). D.h. das einige von ihnen hart und kalt wirken können (kriegstraumatisiert halt), aber man weiß ja auch warum und hat gehörigen Respekt vor ihnen. Ihre Insel dient zeitweise als Puffer zwischen dem Norden und dem Rest. D.h. sie sind kriegerisch, pragmatisch und haben auf Grund der Wirtschaft und Logistik nicht den Luxus, so herablassend mit allem umzugehen, wie es manche Elfen gern tun würden. (Nachschub, Unterstützung, Vorräte etc. kommt halt leider von den Menschen.) Einen Elfen als Nachbarn in der Kampflinie zu haben ist aber durchaus etwas Wünschenswertes, schließlich hatte der ja auch ein paar Jährchen länger Zeit, seine Fertigkeiten zu meistern.
  • Akay: sind Menschen, die durch Umweltbedingungen Veränderungen durchgemacht haben – sie haben helle Haut, Haare und blaue Augen und tragen Gesichtszeichnungen. Sie sind weder stärker, noch mächtiger, noch überlegen, sondern nur auf andere Gegebenheiten angepasst. (Nämlich Nacht und „unter der Erde“ leben; dahingehend ähneln sie den Zwergen.) Was man ihnen allerdings nachsagt ist, dass sie gegen Korruption mehr Widerstandskraft zeigen. Akay sind in ihrer Funktion als vehemente und vor allem fähige Kämpfer gegen Obscuritas hoch angesehen und vielleicht manchmal ein wenig gefürchtet, weil sie Hardliner sind. Jedenfalls vertraut man ihnen in der Not.
  • Zwerge: sind recht klassisch so wie man sie sich vorstellt. Sie sind eng verknüpft mit den Akay.
  • Orks/Goblinoide: leben in den wilden Landen. Sie gehören nicht zu Obscuritas, daher war eine Eliminierung nicht vertretbar. So richtig leben will mit ihnen aber auch keiner, da sie selten die Verhaltenswünsche anderer erfüllen können (oder wollen). Also trieb man sie in zwei Provinzen zusammen, die ohnehin nicht so hübsch sind. Dort teilen sie sich den Lebensraum mit Barbaren, Nomaden und kriminellen Flüchtigen.
  • Isara: sind die einzigen der „guten Seite“ die ungehindert zwischen dem Norden und dem restlichen Reich wechseln können. Sie sind Spione, Späher, Aufklärer, Saboteure. Ihnen wird eine Immunität gegenüber Korruption, Verführung und Co nicht nur nachgesagt, sie besitzen sie bewiesenermaßen. Sie werden derzeit nicht bespielt.
  • Barbaren/Nomaden/Kriminelle Flüchtige: Sammeln sich in den wilden Landen. Erstere und Zweitere legal als Nachfahren jener, die zwischen sich und der Mauer im Norden Distanz schaffen wollten, letztere um dem Gesetz zu entgehen.
  • Die Erg: Sind wohl Menschen und Wüstenbewohner (Wüste Erg). Kaum Kontakt zum Rest der Welt insofern vorerst vernachlässigbar, aber gehört hat man davon schon.
  • Die Salamyhn Ashud: Das Volk stammt aus einer alten mysthischen Zeit vor der großen Dunkelheit und besteht aus reiner Magie, nur wenige wissen mehr über sie.



 

Personen der Handlung

Wichtige Personen und Namen (für die Blutlinienkampagne)

Natürlich gibt es viele wichtige Leute, es existiert ein Who-is-Who. Hier listen wir jene Namen auf, die JEDER bespielte Regnum Solis Charakter auf Grund der Gegebenheiten kennen sollte, um sinnvoll an der Kampagne teilhaben zu können.

  • Apricus (als Titel) – das Staatsoberhaupt
  • Apricus Circumlucentissimus – Der Erste Apricus der die Menschen in die Freiheit führte.
  • Emon Nasir – Marsala von Sera‘ki‘manda
  • Leonis Amon Bahadir – Excubitor von Lovenia
  • Hassan – ein Magieschüler aus dem Vermutungen nach die Spiegelbestie wurde
  • Kurush – Hassans ehemaliger Meister
  • Baralesh – eine Bestie (Rang unklar); führt das Banner des Schlangenmals; scheint darauf spezialisiert zu sein, zu verführen
  • Corris – Priester der Selune; verstarb beim Kampf gegen die Spiegelbestie; half bei der Vernichtung des Phylakteriums.
  • Sarangerel Hardash – Nachfahrin Hassans; befreite unwissentlich die Spiegelbestie aus ihrem Gefängnis.




 

DIE BÖSEN IN OBERER INSTANZ (OBSCURITAS UND CO)

Obscuritas ist Sols Gegenspieler, Chaos, Wahnsinn und verspricht Macht um zu kontrollieren. Er greift (mittels seiner Diener) aktiv in das Geschehen ein. Diritas ist seine rechte Hand, Herr der Bestien und Herrscher über den Norden. Legenden nach war er einst ein Goldener. Er riss die Macht nach Magilliums Vernichtung an sich und Ihm unterstellt sind alle hohen Bestien im Norden, die Anführer von ihnen teilen sich in drei Bereiche:

Corpus Diritatis – der Körper Diritas‘ (CD)/ Mens Diritatis- der Geist Diritas‘ (MD)/ Anima Diritatis – Diritas‘ Seele (AD)

Auch wenn es unzählige gibt so sind hier mal die wichtigsten aufgelistet. Ihre Aspekte bedeuten nicht, dass sie immer präsent sind, wenn diese auftreten, sondern, dass sie in diesen Bereichen über besondere Macht verfügen, sich quasi darin spezialisiert haben.

CD:

  • Exos Anführer der Kultisten und Gläubigen. Angeblich ein ehemaliger Freund des ersten Apricus. Glaubt noch immer auf Sols Wegen zu wandeln.
  • Vexa & Caterva: Vexar ist der Herr der Plagen und des Hungers, begleitet von Caterva, dem Schwarm, der Vorräte vernichtet, Landstriche versucht u.ä.
  • Poena & Tortor: Poena ist die Herrin der Qualen, Leiden und der Tortur, Tortor ihr Folterknecht.
  • Grex ist Nerus‘ Gegenpart und Heerführer von Obscuritas Horden. Er ist für die Angriffe an der Mauer verantwortlich.
  • Morbus ist der Herr der Krankheiten, Seuchen und des Verfalls.

MD:

  • Pellax ist der Herr der Verführung und der Seelenfänger, die Stimme der Wünsche und der Versprechungen
  • Calvor, Dolus und Vanum sind ein Mysterium. Man weiß nicht recht ob es drei Bestien sind, oder nur eine. Ob er männlich ist oder sie weiblich. Die Namen stehen für Täuschung, Betrug, Irreführung, List und dergleichen.
  • Scordalus liebt Hader, Disharmonie, Zweifel und Zerwürfnisse, wobei er sein Wesen auf beiden Seiten wirken lässt und unter Bestien gleichwohl wie Sols Kindern wütet. Manch einer behauptet er sei einst ein Elf gewesen

AD:

  • Anxifer steht für Schrecken, Entsetzen und Panik, die er entstehen lassen kann. Der erste Apricus und seine Gefolgschaft schafften es jedoch, ihm die Stirn zu bieten.
  • Despera ist die Herrin der Verzweiflung und Depression und Poenas geistiges Gegenstück.
  • Oblivio wird als Herr der Albträume bezeichnet, oder auch als Dieb der Erinnerungen und war angeblich einst ein menschlicher Magier.
  • Amentia & Vesania sind die Schwestern des Wahnsinns die von Pellax „rekrutiert“ wurden, der beide gegeneinander ausspielte und sie somit Obscuritas zuführte. Man nimmt an, dass Amentia den Wahnsinn aus Freude und Lust verbreitet, während Vesania glaubt, auf dem rechten Weg Sols zu wandeln und selbst getäuscht wird.



 

DIE GUTEN IN OBERER INSTANZ (SOL UND CO)

An oberster Stelle steht Sol, als Inbegriff von allem was würdig, gut und recht ist. Schöpfer der Welt(en) und existentielle Urgewalt. Alles was lebt ist im Grunde
genommen nur dank ihm da. Er mischt sich nicht aktiv in derzeitige menschliche Belange ein, sondern ist mit wichtigeren Dingen beschäftigt (wie Obscuritas in
Schach zu halten).

  • Als seine Wächterin bzw. die seiner Welt(en) hat er Selena/Nocitiluca geschaffen. Schlagworte die zu ihr fallen sind: Mond, Widersacherin Magilliums, Wächterin in der Nacht. Viele Akay haben sie als Schutzpatronin.
  • Nerus ist der Paladin unter den Goldenen. Er steht für Krieg, Ehre, Pflichtbewusstsein und Treue.
  • Laverna ist die heilige Flamme Sols. Sie steht für seine Vergeltung. Sie ist gnadenlos allen gegenüber, die für Obscuritas stehen, aber Schutzpatronin jener, die aus Not heraus unehrlichem Handwerk nachgehen.
  • Quirin ist der schweigende Henker Sols. Er urteilt nicht, er richtet nur. Ihn erwählen oft Eliminierungsspezialisten, aber auch Jäger. Wer in seinem Dienst wirken will, sollte kein Problem mit dem Töten haben, aber daran auch keine Freude empfinden.
  • Kadir steht für das Wissen und die Zeit. Seine Symbole sind Sanduhr, Eulen, oder auch drei Gesichter die in die Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit sehen.
  • Marca ist die Taktikerin der Goldenen. Ihr werden Nacht, Winter, Wasser aber auch Geheimnisse zugeordnet.
  • Mya steht für Heilung, Leben, Fruchtbarkeit und Liebe und ist somit eine der zentralen Goldenen für den Großteil der Bevölkerung.
  • Vico ist der Goldene der für Magie, Rituale, Artefakte und ähnliches steht. Er soll den Menschen am nächsten stehen.
  • Tiera steht für Hoffnung Zuversicht, Trost und Entschlossenheit. Priester (u.a.) die sich ihr verschrieben haben, wanken selten auf ihrem Pfad.
  • Elyssa schließlich steht für Recht (und Gerechtigkeit), Schwüre, Eide und Unbeugsamkeit. Ihre Augen sehen nur durch das gütige Licht Sols und sie soll eng mit Quirin verbunden sein.



Dienstgrade im Militär (absteigend)

Nagashan: Der höchste Offizier-Rang. Der Nagashan trägt die Verantwortung für ganze Legionen, oder Flotten und ist Teil des Oberkommando einer Provinz, leitet eine wichtige Einrichtung der Streitkräfte oder erfüllt eine unersetzbare Aufgabe innerhalb der Struktur (z.B. leitet die Strafverfolgung in der Hauptstadt).

Nagash-Alay: Ein Offizier der sich mit übergeordneten Aufgaben beschäftigt. Er stellt den höchsten operativ agierenden Offizier dar, leitet militärische Abteilungen, militärische Einrichtungen und koordiniert die Truppen ganzer Landstriche.

Ras-Alay: Ein kommandierender oder Offizier im Kommandostab. Sie tragen Verantwortung und sind entweder die Kommandanten einer Einheit, unterstützen die Kommandantur, oder sind führende Experten auf einem Fachgebiet.

Alay: Ein ausgebildeter Offizier. Er verfügt über eine Grundausbildung und eine Spezialausbildung in irgendeiner Form und kann Truppen in die Schlacht führen und komplexe Aufgaben erfüllen.

Javan-Alay: Ein Offizier in Ausbildung. Entweder hat sich ein Fußsoldat durch taktisches Geschick den Aufstieg in den Offiziersrang verdient, oder ein hoch ausgebildeter Spezialist, oder Priester strebt den Dienst im Militär an.

Ras-Skayarus: Der höchste Rang unter den Offizieren. Er ist das Bindeglied zwischen Offizieren und Fußsoldate.

Skayarus: Erfahrener Soldat der einen kleinen Trupp kommandiert, oder eine spezielle Aufgabe erfüllt. Sie können eine Dorfwache kommandieren, Trupps von Stadtwachen und führen ihren Trupp in die Schlacht.

Skay: Vollständig ausgebildeter Soldat. Die Skay stellen die Masse des Heeres in Regnum Solis. Gut ausgebildet stellen sie Dorfwachen, Stadtwachen und dienen in den Legionen der Provinzen.

Javani: Soldat in Ausbildung.




 

Orden und Gilden, sowie Berufungen

  • Die Prätorianer stellen die Elite des Landes in Hinblick auf den Kampf gegen Obscuritas dar. Ihre Ausbildung ist hart und wer sie besteht kennt nur mehr wenig Schrecken. Individualität und Persönlichkeit sind nicht mehr relevanter Bestandteil der Prätorianer. Sie sind diejenigen die man an der Mauer praktisch gesehen gerne neben sich hätte, was nicht heißt, dass man sie sympathisch finden muss. Im Alltag sieht man sie nie, und wenn, dann weiß man, dass es nur bedeutet, dass alle anderen die ein Problem hätten lösen sollen versagt haben. Erkennbar sind sie an ihren Rüstungen und den silberfarbenen Masken. Die Agema Solis ist das Elitekader der Prätorianer und stellt die Leibgarde und Palastwache des Apricus.
  • Die Venatoren sind jene, welche die letzte Prüfung der Prätorianer nicht ablegen konnten oder wollten (die Sache mit dem „Lege deine Persönlichkeit ab“). Sie sind erfahrene Jäger der Bestien und streifen durch die Provinzen.
  • Legati Ignis et Lucis (der Orden der Abgesandten von Licht und Feuer) versammelt Aufklärung und Information, Diplomatie und Sondertruppen. Er ist also eine recht wilde Mischung ausNachrichtendienst, Botschaft und Spezialisten. Einer der Einsatztrupps ist mit der Spiegelbestie betraut worden. (derzeitige Blutlinienkampagne).
  • Die Handelsgilde tut was ihr Name schon vermuten lässt: sie koordiniert und kontrolliert den Handel und mischt überall mit. In vielen Fällen ist sie wichtiger Geldgeber, oder unterstützt mit Waren. Zu ihr gehört u.a. auch die Portergilde, die in erster Linie für den Ex- und Import von Lebewesen nach Regnum Solis zuständig ist, sowie Anlaufstelle für andere Welten ist. Porten ist eine angeborene Fähigkeit (und hat nichts mit „Teleportieren“ zu tun) und Porter sind die einzigen, die Personen (im großen Stile), aus anderen Welten nach Regnum Solis oder von dort fortbringen können.
  • Die schweigenden Schwestern sind eine Untergruppierung der Vereinigung des Lichts (= Sozial- und Gesundheitsorden). Sie haben großes Feingefühl für Sterbende und den Tod an sich, Kenntnisse und das Recht, aktive Sterbehilfe zu leisten. Auch wenn viele von ihnen Heiler sind, so liegt ihr Schwerpunkt bei Hospiz und Seelsorge.
  • Die Magiergilde bildet magisch Begabte aus, wobei diese sich in Schulen spezialisieren, die Goldenen zugeordnet werden und deren Ausbildungsschwerpunkte sich an diesen orientieren. Mehrere Schulen zu absolvieren ist möglich, wenn auch nicht die Norm. Nekromantie ist stark reglementiert und deren legale Ausübung quantitativ beschränkt.
  • Priester sind natürlich Sol verbunden, auch wenn manche dazu neigen sich nebstbei einem Goldenen auch speziell zu widmen. Eine Sacrifcula/ein Sacrificulus ist ein Opferpriester, der auch als Richter oder Vorstand einer Region auftritt. Jeder Priester ist ein Priester Sols. Manche fühlen sich aber auch einem Goldenen speziell verbunden und werden dann in der Umgangssprache „fälschlicherweise“ z.B. als Mya-Priester bezeichnet. Zur Erinnerung: Weder Sol noch die Goldenen sprechen mit den Menschen oder treten persönlich in Erscheinung. Priester Sols berufen sich auf die Tugenden von Sol und den Goldenen und verbreiten die Lehre ihres Gedankengutes, aber sie beten nicht so, als würden sie auf eine Weisung warten („Oh Sol, hilf uns in der Not“ etc.)
  • Kadirs Bote ist das Nachrichtenblatt von Regnum Solis. Wichtiges Detail: Auch wenn jeder Berichte, Anzeigen o.ä. einreichen kann, so wird jede Ausgabe durch die regional hohe Stelle geprüft und freigegeben. Man kann also davon ausgehen, dass das, was im Boten steht, im Sinne des Excubitors ist, oder zügig dementiert wird. Manche Personen haben das Recht, eine Zensur auszusprechen, die lediglich von der nächst höheren Instanz widerrufen werden kann.

 

 




Sonstige Anreden

 

Marschall Marsala
Meistermageier Dana (Dhana)
Priester (gängiger Rang) Padari
Verbrechensbekämpfung Hakara
Meister Mastara
Herr Sri
Frau Sria
Oberster Bibliothekar Jana Kiparo
Rechtgelehrter Vakil

 




Abzeichen und Dienstgrade

Die Armee benutzt Gürtel Abzeichen, welche den Rang, die Funktion und die Zugehörigkeit des Soldaten darstellen. Dabei werden 3 Abzeichen übereinander an einer Gürtelwimpel getragen. An oberster Stelle kommt die Zugehörigkeit:

Offizier
Unteroffizier
Zugehörigkeit Akay Venator Staat (Regnum-Solis) Legati Lucis et Ignis Bahadir

 

Dienstgrade:

Unteroffiziere

 

Zivilist Söldner Javani Skay Skayarus Ras-Skayarus Akay

 

Offiziere:

Javan-Alay Alay Ras-Alay Nagash-Alay Nagashan Padari Sacrificulus Akay

 

Funktionen:

Offizier
Unteroffizier
Kommando Kämpfer Bogenschütze Heiler Alchemist Gelehrter

 

Offizier
Unteroffizier
Magier Priester Handwerker Porter Herold Tross



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