DER MARSCHBEFEHL

Provinz: Lovenia / Ravenni / nahe Ravenna Roca (30 km südlich in einem Ordenshaus)

1,5 Monate später, gute 2 Jahre nach der Schlacht von Rajusha und den Vorfällen in Stara Voca. Einige Mitglieder des Sonderkommandos um die „Spiegelbestie“ haben sich in einem Ordenshaus südlich von Ravenna Roca in Lovenia versammelt. (Warum eigentlich: Bericht-Austausch, da ja ein paar Truppen diversen Hinweisen nachgegangen ist; Ravenna Roca ist der logische Sammelpunkt der nahe diesen Hinweisen liegt und die notwendige Infrastruktur bietet.) Zu Besuch kam die Nagash-Alay des Ordens, Legat Tahira Bahadir (Elisabeth Schwaiger), in Begleitung ihres Adjutanten, eines Dana Ras-Alay (Jogi Lindmaier), dessen Namen ungenannt blieb. Scheinbar hatte die Anwesenheit der hochrangigen Offizierin folgende Gründe: Erstens überstellte sie Fazil Zeki, den Herold der 9. Legion, einen Spezialisten in Informationsweitergabe, dem Sonderkommando. Zweitens sprach sie mit den meisten der Anwesenden über deren Sicht auf das Sonderkommando und die weiteren Pläne des Kommandos, schien also die Effizienz des Kommandos zu überprüfen und gleichzeitig Hilfestellung anzubieten.

Eine spiegelnde Kreatur

In Begleitung der Nagash-Alay kamen auch die Feldscherin Skajara Akilah bint Basam und die Schweigende Schwester Kilare Perussa. Sie brachten den konservierten Leichnam einer menschenähnlichen Kreatur mit spiegelnden Elementen – offensichtliche Anzeichen der Korruption. Die schweigende Schwester war Augenzeugin des Kampfes gegen diese Kreatur gewesen, welche offenbar einige Chimären (Tier-Mensch-Mischwesen) befehligte und mit ihnen im Schlepptau schon einige Dörfer angegriffen und entvölkert hatte, bevor sie beim Haus des Heils unter schweren Verlusten endlich getötet werden konnte. Doktor Dominus Fugilus Vigilius Demaro (Ratmar Reisenberger) und Alinda Pallux (Babsi Häusler), beide vom medizinischen Corps und somit Experten auf dem Gebiet der Korruption, sezierten mit Hilfe der Skajara den Leichnam. Auf den Spiegelscherben wurde Magie entdeckt. Sie wurden entfernt und asserviert, um vom Orden eingehender untersucht zu werden. Die ansonsten menschlichen Überreste der Kreatur wurden bestattet. Im Magen der Kreatur wurden Leichenteile gefunden.

Entdeckung der Akay

Die Akay haben in den Bergen (östlich von Sinha und Mahasa) ein verlassenes Alchemielabor gefunden, das sich über einem Baralesh-Schrein befand. Baralesh ist entweder eine niedere Bestie, die gegen Magie und Wunder immun ist, oder eine höhere Bestie, die jene verführt, die sich gering geschätzt fühlen. Sein Banner wurde scheinbar sowohl bei dem Portal bei Rajisha, als auch bei Stara Voca (Lichtfest) gesehen. Die Akay haben beim Vordringen in Schrein und Labor gegen Chimären gekämpft. Der transportable Inhalt des Alchemielabors wurde offenbar Richtung Norden gebracht. In den Höhlen im Norden von Sundar treffen die Akay auf Korrumpierte, die Spuren der Spiegelbestie aufweisen.

Eine neue Struktur

Ras-Alay Ashoka (Edo Rečica), der Kommandant des Sonderkommandos, führte eine neue Struktur der Gruppe ein. Nach Vorbild der Strahlen (Zuständigkeitsbereiche) und Sicheln (kleine Einsatztruppen) der Akay teilte er das Sonderkommando mit Hilfe der Sprecherin der Akay-Sichel (Martina Kühmayer) in folgende Bereiche ein: Kampf (Nah- wie Fernkämpfer), Wirker (Magier wie Priester) und Unterstützer (alle, die nicht in eine der beiden anderen Kategorien fallen). Sprecher für den Kampf ist die Ras-Alay Argenitor (Caroline Geher) – Vertreter: Adaan Tamonsah Vel’Aiur (André Winkler) für die Wirker die Sacrificula Asha Tramin (Hanni Schopfhauser) – Vertreter Dominus Vigilius DeMaro (Ratmar Reisenberger) und für die Unterstützer Arlind Pallux (Babsi Häusler) – Vertreterin Sapiencia (Leiterin einer Gruppe schweigender Schwestern) Ailyah (Edeltraut Schweiger)
Hernach wurden Dreiereinsatzgruppen aus diesen Sicheln gebildet, mit einem Vertreter/einer Vertreterin aus jedem Bereich. Diese Gruppen müssen, je nach Zusammenstellung der Personen auf den einzelnen Einsätzen, jeweils vor Ort eventuell ergänzt oder neu gebildet werden. Um eine Verwechslung der neu formierten Kampfeinheiten mit jenen der Akay zu vermeiden und eine stärkere Identifikation mit dem Haus Bahadir zu gewährleisten, wurde noch vor der Abreise in Absprache mit dem Oberkommando & den Akay die Nomenklatur geändert. Statt „Strahl“ (Akay/Mond) wird ab sofort der Begriff „KLAUE“ (Bahadir/Löwe) verwendet, anstelle „Sichel“ (Akay/Mond) wird der Terminus „PRANKE“ (Bahadir/Löwe) etabliert. Das heißt, jede Pranke (Einsatzgruppe) wird aus Personen zusammengesetzt, die den verschiedenen Klauen (Kämpfer, Wirker und Unterstützer) angehören.

Recherche zu Hassans Tagebuch

Porterlehrling und Händlerin Irit Merav Kaytall (Karin Fenböck) befasste sich die letzten Monate ausführlich mit der Runenmagie, da diese in Hassans Tagebuch erwähnt wurde. (Aus Hassan entstand den Vermutungen nach die Spiegelbestie). Details können eingeholt werden, Quintessenz ist: Wer Zeichen entdeckt, die er nicht deuten kann: nicht damit hantieren und melden.

Pläne des Kommandos

Der Kommandant schickte die anwesenden Mitglieder innerhalb ihrer Strahlen zur Besprechung der Informationslage und des weiteren Vorgehens. Hernach setzte er sich mit den Sprechern der einzelnen Gruppen zusammen und es wurde Folgendes entschieden: Eine möglichst große Einsatztruppe wird die Augenzeugin der schweigenden Schwestern in den Norden zum Haus des Heils begleiten, um den Ort des Kampfes gegen das spiegelnde Wesen genauer zu untersuchen. Eine weitere Idee wurde erneut besprochen: Der Orden ist im Besitz eines Artefaktes, das vielleicht eine Verbindung zur Spiegelbestie herstellen kann, um sie zu aufzuspüren. Es wurde jedoch davon abgesehen, das auszunutzen, da man die Bestie nicht unnötig darauf aufmerksam machen möchte, bevor man sich im Klaren darüber ist, was man sich von der Aktion Positives verspricht.